der rechte rand

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Druckzeitpunkt: 03.02.2026, 23:39:02

RECHERCHE. ANALYSE. PERSPEKTIVE.

Das antifaschistische Magazin

antifa Magazin der rechte rand
Antifa Magazin der rechte rand

Ausgabe Mai | Juni
2025

#Antifa Widerstand

Antifa Magazin der rechte rand

Ausgabe Juli | August
2025

#Kriminalisierung

Antifa Magazin der rechte rand

Ausgabe Nov. | Dez.
2025

#BetterTogether

Aktuelle Artikel

Intro Ausgabe 218

Politisch sind die Kräfteverhältnisse in den Parlamenten entscheidend. Dort wird auch die Forderung nach dem Verbot der AfD verhandelt. Dabei darf der Druck aus der Zivilgesellschaft nicht nachlassen. Der Blick über die Landesgrenzen zeigt, dass Wahlen eben nicht auf die leichte Schulter zu nehmen sind. Sie sind vielmehr eine Errungenschaft und ein demokratisches Handwerkszeug.

Intro Ausgabe 218

Antifa, Haltung zeigen, AFDVerbot, Republik 21, USA, Wehrpflicht, AfD, Wahlen, Deutsche Jugend, Mitte Studie, Tschechien, Wehrsport, NSU, Nationalsozialismus,

Inhalt Ausgabe 218

#BudapestKomplex

Die Verfahren im »Budapest-Komplex« sind ein Lehrstück dafür, wie Antifaschist*innen europaweit von einer rechtsautoritären Regierung wie der ungarischen strafrechtlich verfolgt werden können und wie reibungslos deutsche Strafverfolgungsbehörden mit solch einer Regierung zusammenarbeiten. Diese Koope­ration reichte bis zur Blitz-Auslieferung von Maja, um zu verhindern, dass das Bundesverfassungsgericht den gemeinsamen Wunsch nach Strafverfolgung in Ungarn vereiteln konnte.

Europaweite strafrechtliche Verfolgung junger Antifaschist*innen

#Frankreich

Das »Journal du dimanche« ist nur ein Beispiel – ein prominentes – für die laufende Umgestaltung der Medienlandschaft in Frankreich. Konservative Zeitschriften wie die »Valeurs actuelles« werden zu Blättern der extremen Rechten, seriöse Zeitungen wie das »Journal du dimanche« werden aufgekauft und auf Rechtsaußen-Kurs getrimmt.

Milliardär macht Politik

#Solidarität

Anfang dieses Jahres tauchten acht im »Budapest-Komplex« beschuldigte Antifaschist*innen nach knapp zwei Jahren auf. Eine von ihnen ist Clara.
Mit ihren Eltern Birgit W. und Hermann W. aus Hamburg sprach Ina Renke von der rechte rand, wie sie mit dieser Situation umgehen und was sie sich von solidarischen Menschen wünschen.

»Wir bleiben bei unseren Kindern.«

#BigTech

Rechte Tech-Milliardäre träumen von Sonderwirtschaftszonen und Privatstädten ohne staatliche Regulierung. Auch dank US-Präsident Donald Trump könnte das Realität werden.

Inseln der Freiheit für rechte Milliardäre

#Diffamierung

Bei der Präsentation der Studie »Die angespannte Mitte« pointierte Andreas Zick am
6. November: »rechts trendet, links nicht«. Ein Gegner und Chiffre zugleich – darf betont werden – ist zugleich der Antifaschismus.

Vorwurf Antifaschismus

Antifa, Demokratie, Brandmauer, CDU, UK, Frankreich, Niederland, USA, AfD …

Inhalt Ausgabe 217

Intro Ausgabe 217
Fingerspitzengefühl in der Öffentlichkeit ist keine Kernkompetenz von Friedrich Merz.

Intro Ausgabe 217

INTRO

Ausgabe #218
Januar | Februar
2026

von der Redaktion
des antifaschistischen
Magazins

Antifa Magazin der rechte rand
Wir sind Teil der Kampagne - AfD Verbot jetzt!

Liebe Leser*innen,

den gemächlichen Start ins neue Jahr gibt es nicht mehr, vom Sommerloch haben wir uns ja auch schon verabschiedet. Auf der internationalen Bühne haben mittlerweile die Autoritären aller Schattierungen die Hauptrollen. Die Ergebnisse dieser Politik können täglich auf allen Kanälen betrachtet werden: der Rollback und die Abwicklung von Demokratie und Humanismus. Bei uns steht 2026 wieder ein »Superwahljahr« an – vier Landtagswahlen, drei Kommunalwahlen und Berlin wählt sein Abgeordnetenhaus. Die Partei, welche die Demokratie und Humanismus hierzulande abwickeln möchte, steht in den Umfragen glänzend da. Alle Skandale und Widersprüche, ja selbst die Einstufung des inländischen Geheimdiensts als »rechtsextrem«, scheinen der »Alternative für Deutschland« (AfD) nicht zu schaden. Was bedeutet das für uns, für Antifaschist*innen, die seit über einem Jahrzehnt warnen, mahnen, recherchieren und analysieren? Es bedeutet, den Frust zu überwinden und weiterhin eine Stimme gegen das rechte Rauschen zu sein und zu bleiben. Die Mittel und Ebenen dazu sind vielfältig. Sei es im engen Familienkreis, in der Schule, im Verein oder im Beruf. Auch im öffentlichen Raum muss der Einspruch sichtbar und hörbar bleiben. Die Proteste gegen die Gründungsveranstaltung der »Generation Deutschland« in Gießen waren da ein eindrucksvolles Beispiel unter vielen. Eine andere Möglichkeit des Engagements ist die finanzielle Unterstützung der zahlreichen progressiven Initiativen – gerade und vor allem jene abseits der westdeutschen Großstädte. Neben der Wertschätzung ihrer Arbeit ist die Unabhängigkeit von einer mehr oder weniger gönnerhaften Politik mittlerweile überlebenswichtig, –insbesondere vor dem sich am Horizont abzeichnenden Machtzuwachs für die AfD. Dieser findet nicht nur medial beim Überbietungswettbewerb in Talkshows, sondern auch bei TikTok und Instagram statt.

Politisch sind die Kräfteverhältnisse in den Parlamenten entscheidend. Dort wird auch die Forderung nach dem Verbot der AfD verhandelt. Dabei darf der Druck aus der Zivilgesellschaft nicht nachlassen. Der Blick über die Landesgrenzen zeigt, dass Wahlen eben nicht auf die leichte Schulter zu nehmen sind. Sie sind vielmehr eine Errungenschaft und ein demokratisches Handwerkszeug. Die Angriffe der Rechten, national wie international, auf die Wahlen – Änderung der Wahlkreise, Unterstellung von Manipulation, Entsendung von angeblich notwendigen Beobachter*innen, Überlegungen zum Entzug des Wahlrechts für bestimmte Gruppen und die Forderung nach Abschaffung der Briefwahl – machen das deutlich. Diese Attacken sind Ausdruck der Sorge, der Nimbus der Unbesiegbarkeit und die Zwangsläufigkeit des rechten Durchmarsches könnten gebrochen werden. Nicht ohne Grund holt sich Viktor Orbán Unterstützung von der Internationalen der extrem Rechten für die Mitte April anstehenden Parlamentswahlen. Die kürzlichen Wahlerfolge der Demokraten in den USA, die Achtungserfolge des linken Spektrums bei den dänischen Kommunalwahlen im November 2025 sind allerdings ermutigende Signale.

Für Antifaschist*innen bedeutet es, im neuen Jahr weiterhin aktiv zu sein, sich entsprechend den eigenen Möglichkeiten zu engagieren und Haltung zu zeigen. In diesem Sinne wünschen wir unseren Leser*innen alles Gute für 2026!

Eure Redaktion

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Seit 1989 erscheint »der rechte rand« alle zwei Monate. Wir berichten über rechte Parteien, Kameradschaften, rechte Think Tanks, Webportale, Magazine und Verlage, Musikbands und Label, Aufmärsche und Tagungen, Themen und Kampagnen – in der Bundesrepublik sowie international. Fundierte und prägnante Recherchen und Analysen lenken die Aufmerksamkeit auch auf unterbelichtete oder ausgeblendete Aspekte. Das Magazin zeigt, wie der rechte Rand gesellschaftlich verankert ist und an Themen der gesellschaftlichen ‚Mitte’ anknüpft. Für unser Magazin schreiben Aktive aus antifaschistischen Gruppen, Journalist*innen und Wissenschaftler*innen. Unsere Autor*innen beobachten Aufmärsche aus der Nähe, berichten aus geschlossenen Veranstaltungen der rechten Szene, werten Flugblätter und Zeitschriften aus. Unsere Autor*innen sind Expert*innen und beschäftigten sich seit Jahren mit dem Thema.

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